Rennbericht DH Schweizermeisterschaften

edge

Wie üblich finden jedes Jahr die Schweizermeisterschaften statt. Diesmal war der Austragungsort Anzère im Wallis.Klar freute ich mich auf dieses Rennen und machte mir schon im Vorfeld ein paar Gedanken zur Strecke, möglichen Platzierung und Rennverlauf.

Ich war noch nie ein Rennen auf dieser Piste gefahren, aber kannte die Gegebenheiten ein wenig.


Technisch wenig anspruchsvoll, mittellang, schnell und viel zum Treten.

Jeder der mich kennt weiss, dass dies nicht gerade meiner Wunschstecke entspricht.

Samstag:


Nach einigen Trainingseinheiten am Freitag und Samstag morgen wäre am Nachmittag schon Quali und SM Lauf auf dem Plan gestanden. Jedoch schlug das Wetter um und die Organisation entschied sich, alles auf den Sonntag zu verschieben.

Sonntag:


Zwei zusätzliche Stunden Training am morgen mussten reichen um sich an die nasse Strecke zu gewöhnen.


Ich war der erste überhaupt auf der Strecke, denn ich wollte unbedingt 3 Läufe machen, vor dem Rennen.Das Training verlief für mich sehr erfreulich und die erschwerten Bedingungen sah ich eher als Vorteil für mich.

Im letzten Trainingslauf entschied sich die Organisation den technischen Abschnitt aus Sicherheitsgründen zu schliessen. In anderen Worten, man schloss den besten Teil der Strecke, unter anderem den einzig wirklich guten, wo sich die Spreu vom Weizen zumindest noch ein wenig hätte trennen können.

SM Rennlauf:


Ich hatte meinen Rennlauf komplett durchgeplant, die Linien waren klar. Klar war auch, dass auf dieser Strecke kaum Zeit für Erholung war und man überall zu 100% mit Druck fahren musste. 2/3 der Strecke meisterte ich nahezu perfekt. Danach kam ich in den neuen unteren Abschnitt, welcher Ersatz war zum Technischen.Ich fuhr einige Kurven innen, einige aussen, hatte nicht allzu viel Flow. Ist auch kein Wunder ohne Training auf diesem Abschnitt.


Im Ziel angekommen hatte ich die Zwischenbestzeit.

Schlussendlich konnte ich den 4. Platz feiern, mit nur 0.2 Sekunden auf den 3.



IXS CUP Lauf


Am Nachmittag folgte noch der Lauf zum IXS Cup, wo auch diverse ausländische Athleten mitmischten. Eigentlich wollte ich es langsam angehen ohne grosse Ambitionen. Die Sonne trocknete die Strecke ab und ich wollte meine Zeit vom morgen nochmals unterbieten.


Mein Bike arbeitete so gut wie noch nie, die neuste Version der Akira Tuning Boxxer liess sich auch auf trockene Bedingungen perfekt anpassen. Meine Aufgabe bestand grösstenteils darin das Bike im richtigen Winkel in die Kurve zu halten; um den Grip brauchte ich mich nicht zu sorgen.

Wieder hatte ich einen soliden Lauf, welcher mir den 5. Platz beim IXS Cup sicherte.

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