Rennbericht IXS Cup Bellwald

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Bellwald ist seit ich mich erinnere das Austragungsort für das Finale des IXS Swisscups. Mein bestes Resultat in Bellwald war bis dahin ein 5. Platz.
Im Vorfeld machte ich mir schon Gedanken wie ich auf dieser Strecke endlich ein richtig gutes Resultat erzielen kann. Denn die Strecke ist technisch wenig Anspruchsvoll aber brutal schnell, somit eher nicht mein Favorit.

Die Situation änderte sich aber schnell, als es mit dem ersten Training auch der erste Regen fiel. Ich persönlich hoffte darauf, dass dieser Regen nicht mehr so schnell aufhört, damit die Strecke etwas anspruchsvoller wird. Meine Hoffnung wurde erfüllt und es regnete bis am Sonntag fast ununterbrochen.

Auf meinen Qualilauf am Samstag hatte die Strecke schon erheblich gelitten. Als ich in meinen Lauf startete war ich erstaunt wie gross die Löcher bereits waren. Der Boden blieb aber erstaunlich zäh und der Lauf wurde teilweise etwas zu einem Kampf. Ich musste an vielen Orten treten damit man etwas Geschwindigkeit hatte. Vielfach war es etwas ein gewürge. Dieser Stil prägte meinen ganzen Lauf und ich fuhr nicht sehr souverän. Im Ziel angekommen hatte ich kein besonders gutes Gefühl. Offensichtlich hatte auch die Konkurrenz ihre Mühe, denn ich belegte trotzdem den den 5. Platz.

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Rennen
Am Sonntag stoppte dann der Regen. Dies störte mich wenig, denn die Strecke hatte sich schon nach meinem Wunsch geformt. Teilweise waren die Löcher so gross das man mit dem Tretlager aufsetzte. Für mich schienen die Löcher aber nur halb so gross wie für meine Konkurrenz welche noch nicht mit dem aktuellsten Akira-tunging Setup unterwegs war. Ich konnte meine Linie nach wie vor behalten und mit vollem Tempo durch die Löcher fahren wo man nicht ausweichen konnte.
Mit diesem Lauf konnte ich mir den 2. Platz sichern an diesem Rennen.

Gesamtwertung
Vom ersten Rennen an in Morgins führte ich den Swisscup an. Als ich nach dem dritten von vier Rennen immer noch Leader war wurde mir langsam bewusst, dass der Sieg der Gesamtwertung greifbar wurde. Trotzdem war mir die Konkurrenz nahe auf den Fersen.
Erst dieser 2. Platz am letzten Rennen machte mich zum Sieger der Gesamtwertung des Swisscups.

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Rennbericht IXS Downhillcup Bellwald

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Das letzte Rennen des IXS Downhillcup überhaupt fand am vergangenen Wochenende in Bellwald statt.

Die Strecke war mir von den Vorjahren bekannt und es wurden kaum Änderungen vorgenommen. Diese Strecke ist eher unspektakulär aber enorm schnell. So ergab sich im Rennlauf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 40 km/h.



Quali:



Das Wetter war schon der ganze Tag wechselhaft, aber richtig geregnet hatte es nie. Durch diverse Unterbrüche des Rennens hatten wir über eine Stunde Verspätung. Dies bedeutete für uns, dass die Hälfte des Elitefeldes im Regen fahren musste, mitunter auch ich.

Da wir nie im Nassen trainiert hatten, war es schwierig abzuschätzen, wie schnell man fahren konnte. Für mich fühlte es sich zu Beginn ziemlich rutschig an und wurde je mehr talwärts desto besser. Ich fühlte, dass ich im unteren Streckenabschnitt mehr Grip hatte, aber trotzdem liess ich die Bremsen nicht mehr offen, was mich im Nachhinein etwas ärgerte.

Ich belegte den 9. Platz in der Quali.



Rennen:



Nach einem guten Training am Morgen und kleinen Änderungen meiner Linienwahl freute ich mich auf meinen Start am Nachmittag.

Wieder hatte das Rennen diverse Unterbrüche und eine der Schwierigkeiten war es sich am Start warm und bereit zu halten bis es losging.



Endlich in meinen Lauf gestartet, fiel es mir zunächst schwer den richtigen Rhythmus zu finden. Sicherlich wollte ich voll angreifen, aber auch die Warterei am Start war nicht gerade hilfreich.

Nach ca. einer Minute Fahrzeit störte ich mich so arg an meinem unsauberen Fahrstil, dass ich diesen sofort änderte. Dies tat ich indem ich aufhörte überall treten zu wollen und begann mehr mit dem Gelände zu arbeiten, wie ich dies auch im Training tat.

Spass und Speed waren ab diesem Zeitpunkt garantiert. Zudem sorgten mein perfekt abgestimmter Cane Creek – Akira-Tuning Dämpfer für extra Geschwindigkeit.



Somit konnte ich auch mit einem eher suboptimalen Start noch auf den 5. Platz von 93 Startenden fahren.



Gesamtwertung



Da dies der letzte Lauf des IXS Swiss Downhillcups war und ich alle Rennen erfolgreich mitgefahren bin, belegte ich zusätzlich noch den 4. Platz in der Gesamtwertung.

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Rennbericht DH Schweizermeisterschaften

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Wie üblich finden jedes Jahr die Schweizermeisterschaften statt. Diesmal war der Austragungsort Anzère im Wallis.Klar freute ich mich auf dieses Rennen und machte mir schon im Vorfeld ein paar Gedanken zur Strecke, möglichen Platzierung und Rennverlauf.

Ich war noch nie ein Rennen auf dieser Piste gefahren, aber kannte die Gegebenheiten ein wenig.


Technisch wenig anspruchsvoll, mittellang, schnell und viel zum Treten.

Jeder der mich kennt weiss, dass dies nicht gerade meiner Wunschstecke entspricht.

Samstag:


Nach einigen Trainingseinheiten am Freitag und Samstag morgen wäre am Nachmittag schon Quali und SM Lauf auf dem Plan gestanden. Jedoch schlug das Wetter um und die Organisation entschied sich, alles auf den Sonntag zu verschieben.

Sonntag:


Zwei zusätzliche Stunden Training am morgen mussten reichen um sich an die nasse Strecke zu gewöhnen.


Ich war der erste überhaupt auf der Strecke, denn ich wollte unbedingt 3 Läufe machen, vor dem Rennen.Das Training verlief für mich sehr erfreulich und die erschwerten Bedingungen sah ich eher als Vorteil für mich.

Im letzten Trainingslauf entschied sich die Organisation den technischen Abschnitt aus Sicherheitsgründen zu schliessen. In anderen Worten, man schloss den besten Teil der Strecke, unter anderem den einzig wirklich guten, wo sich die Spreu vom Weizen zumindest noch ein wenig hätte trennen können.

SM Rennlauf:


Ich hatte meinen Rennlauf komplett durchgeplant, die Linien waren klar. Klar war auch, dass auf dieser Strecke kaum Zeit für Erholung war und man überall zu 100% mit Druck fahren musste. 2/3 der Strecke meisterte ich nahezu perfekt. Danach kam ich in den neuen unteren Abschnitt, welcher Ersatz war zum Technischen.Ich fuhr einige Kurven innen, einige aussen, hatte nicht allzu viel Flow. Ist auch kein Wunder ohne Training auf diesem Abschnitt.


Im Ziel angekommen hatte ich die Zwischenbestzeit.

Schlussendlich konnte ich den 4. Platz feiern, mit nur 0.2 Sekunden auf den 3.



IXS CUP Lauf


Am Nachmittag folgte noch der Lauf zum IXS Cup, wo auch diverse ausländische Athleten mitmischten. Eigentlich wollte ich es langsam angehen ohne grosse Ambitionen. Die Sonne trocknete die Strecke ab und ich wollte meine Zeit vom morgen nochmals unterbieten.


Mein Bike arbeitete so gut wie noch nie, die neuste Version der Akira Tuning Boxxer liess sich auch auf trockene Bedingungen perfekt anpassen. Meine Aufgabe bestand grösstenteils darin das Bike im richtigen Winkel in die Kurve zu halten; um den Grip brauchte ich mich nicht zu sorgen.

Wieder hatte ich einen soliden Lauf, welcher mir den 5. Platz beim IXS Cup sicherte.

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Rennbericht IXS Downhillcup Morgins

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Am vergangenen Wochenende bestritt ich wieder einmal ein IXS Cup.
Glücklicherweise war endlich wieder ein mal schön und es regnete nur sehr wenig und somit konnten wir das Rennen im Trockenen fahren.

Die Strecke war sehr gut präpariert. Da der Schnee erst kürzlich geschmolzen ist, war der Boden sehr weich und es bildeten sich schnell Löcher und Rillen. Anfänglich hatte ich damit etwas Mühe, da ich schon seit längerem nicht mehr auf dem Downhillbike war. Kaum hatte ich mich etwas daran gewöhnt, merkte ich wieder, wie sehr ich diese Bedingungen mag.

Quali:

Ich versuchte Kräftesparend zu fahren und viel Schwung mitzunehmen.
Ich hatte einen sehr schlechten Start und fuhr den ersten Streckendrittel sehr schwerfällig. Nach einem verwurzelten Waldstück ab der Mitte der Strecke fand ich meinen Rythmus wieder.
Ich belegte einen Rang zwischen 20 und 30.

Rennen:

Auch am Sonntag hielt das Wetter, diese Tatsache motivierte mich sehr und ich fühlte mich nach dem Training bereit fürs Rennen.
Diesmal gelang mir auch der Einstieg gut und ich konnte in den ersten Kurven mit Druck fahren. Im Waldstück erwischte ich meine Linie gut und kam zur Tretpassage. Dort merkte ich schon, das noch einiges mehr drin liegen würde.
Ich versuchte mich nochmals gut zu erholen und danach voll konzentriert den letzten Abschnitt in Angriff zu nehmen.
Auch diesen konnte ich ohne Probleme durchziehen und es gelang mir somit die Zwischenbestzeit.
Jedoch waren noch viele schnelle Leute unterwegs. Jedoch hatte ich eine ziemlich gute Zeit hingelegt und konnte mich gegen einige grosse Namen durchsetzen .

Letztendlich belegte ich den 10. Platz von 150 Startenden bei der Elite Kategorie.

Für mich ist das Resultat nicht besonders gut, aber der Lauf der dahintersteckte ist sehr bedeutend und wertvoll.
Ich bin sauber gefahren, konnte mich steigern und der Lauf war konstant und sicher. Diese und weitere Erkenntnisse bilden für mich eine gute Basis um noch schneller zu fahren.

Schweizermeisterschaft & Swisscup Wiriehorn

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Am vergangenen Wochenende fanden die Schweizermeisterschaften im Mountainbike Downhill im berneroberländischen Wiriehorn statt.
Die Strecke am Wiriehorn ist ziemlich unspektakulär, enthält dafür aber zwei lange Tretpassagen, welche so einiges von einem abverlangen.
Am Samstag standen auch schon die Qualifikation und der Schweizermeisterschaftslauf auf dem Programm.
Für die Quali nahm ich mir vor, die technischen Abschnitte im Renntempo zu fahren, aber in den Tretpassagen meine Energie noch etwas zu sparen für den darauffolgenden Schweizermeisterschaftslauf. Einmal mehr gelang mir dies auch ohne grosse Missgeschicke. Mit diesem Lauf sicherte ich mir den 3. Qualifikationsplatz fürs Rennen. Jedoch blieb mir keine Zeit diesen Erfolg gross zu geniessen, da ich mich schon bald wieder an den Start begeben musste für den eigentlichen Renn lauf.
Voller Vorfreude startete ich aus dem Starthaus Richtung Ziel. Nach einigen wenigen Kurven bemerkte ich wieder, ohne auch nur darüber nachzudenken wie genial mein GT Fury und das top aktuelle Akira Fahrwerk harmonierten. Diese Erkenntnis beflügelte mich umso mehr auf meinem Lauf ins Ziel. Auch die kleinen Fehler welche ich machte, konnte ich schnell vergessen und mich auf den Lauf konzentrieren.
Dieser Lauf brachte mich auf den etwas undankbaren 4. Platz. Undankbar vor allem wenn man bedenkt, dass mir nur 5 Hundertstel einer Sekunde aufs Podest gefehlt hatten.

Swisscup:

Am Sonntag fand noch der IXS Swiss Cup statt. Leider wurde dieser aber abgesagt, da das Wetter komplett umgeschlagen hatte. Das Problem war nicht der Regen sondern der Nebel, welche eine Bergung im Falle eines Unfalls verunmöglichte.
Daher wurde der Qualilauf vom Samstag als Ergebnis gewertet. Auch da belegte ich den 4. Platz, da mir noch ein Australier, welcher in der SM-Quali nicht gewertet wurde, den 3. Platz wegschnappte.

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