Rennbericht IXS Downhillcup Bellwald

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Das letzte Rennen des IXS Downhillcup überhaupt fand am vergangenen Wochenende in Bellwald statt.

Die Strecke war mir von den Vorjahren bekannt und es wurden kaum Änderungen vorgenommen. Diese Strecke ist eher unspektakulär aber enorm schnell. So ergab sich im Rennlauf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 40 km/h.



Quali:



Das Wetter war schon der ganze Tag wechselhaft, aber richtig geregnet hatte es nie. Durch diverse Unterbrüche des Rennens hatten wir über eine Stunde Verspätung. Dies bedeutete für uns, dass die Hälfte des Elitefeldes im Regen fahren musste, mitunter auch ich.

Da wir nie im Nassen trainiert hatten, war es schwierig abzuschätzen, wie schnell man fahren konnte. Für mich fühlte es sich zu Beginn ziemlich rutschig an und wurde je mehr talwärts desto besser. Ich fühlte, dass ich im unteren Streckenabschnitt mehr Grip hatte, aber trotzdem liess ich die Bremsen nicht mehr offen, was mich im Nachhinein etwas ärgerte.

Ich belegte den 9. Platz in der Quali.



Rennen:



Nach einem guten Training am Morgen und kleinen Änderungen meiner Linienwahl freute ich mich auf meinen Start am Nachmittag.

Wieder hatte das Rennen diverse Unterbrüche und eine der Schwierigkeiten war es sich am Start warm und bereit zu halten bis es losging.



Endlich in meinen Lauf gestartet, fiel es mir zunächst schwer den richtigen Rhythmus zu finden. Sicherlich wollte ich voll angreifen, aber auch die Warterei am Start war nicht gerade hilfreich.

Nach ca. einer Minute Fahrzeit störte ich mich so arg an meinem unsauberen Fahrstil, dass ich diesen sofort änderte. Dies tat ich indem ich aufhörte überall treten zu wollen und begann mehr mit dem Gelände zu arbeiten, wie ich dies auch im Training tat.

Spass und Speed waren ab diesem Zeitpunkt garantiert. Zudem sorgten mein perfekt abgestimmter Cane Creek – Akira-Tuning Dämpfer für extra Geschwindigkeit.



Somit konnte ich auch mit einem eher suboptimalen Start noch auf den 5. Platz von 93 Startenden fahren.



Gesamtwertung



Da dies der letzte Lauf des IXS Swiss Downhillcups war und ich alle Rennen erfolgreich mitgefahren bin, belegte ich zusätzlich noch den 4. Platz in der Gesamtwertung.

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Rennbericht Weltcupfinale Leogang

! Martin Frei going wild at 0:48!



Es ist schon einige Zeit vergangen seit meinem letzten Start an einem Weltcup.
Da Leogang nicht allzu weit entfernt ist und ich momentan ziemlich gut in Form bin entschied ich mich für einen Start.
Schon im Training merkte ich das der Weltcup so einiges mehr von einem abverlangt als eine Schweizer Strecke. Sämtliche Linien waren innert kürzester Zeit ausgefahren.

Normalerweise versuche ich das Tempo von Lauf zu Lauf zu steigern. Vorallem am zweiten Trainingstag war ich aber eher damit beschäftigt das Tempo zu halten als zu steigern.

Trotzdem machte ich in der Quali nicht allzu viele Fehler und konnte mich für das Finale am Sonntag qualifizieren, was momentan aus Schweizer Sicht nicht selbstverständlich ist.

Ich musste im letzten Training vor dem Rennen noch einige Linien ändern, wo ich dachte das ich noch etwas Zeit verlor.
Ziemlich gelassen startete ich in meinen Rennlauf. Mein ziel war meine Linie sauber zu fahren und in den Tretpassagen alles zu geben.
Ich machte zwei erwähnenswerte Fehler in meinem Lauf, wovon mich der zweite Eingangs Steinfeld ziemlich Zeit kostete.
Aber im grossen Ganzen war es für mich ein guter Lauf wie ich ihn mir vorgestellt hatte.
Somit belegte ich den 62. Platz.
Klar klingt das nicht nach besonders viel, aber jeder der den Downhillweltcup mitverfolgt weiss wie enorm hoch das Niveau momentan ist und wie nahe die Zeiten aufeinander sind.

Rennbericht DH Schweizermeisterschaften

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Wie üblich finden jedes Jahr die Schweizermeisterschaften statt. Diesmal war der Austragungsort Anzère im Wallis.Klar freute ich mich auf dieses Rennen und machte mir schon im Vorfeld ein paar Gedanken zur Strecke, möglichen Platzierung und Rennverlauf.

Ich war noch nie ein Rennen auf dieser Piste gefahren, aber kannte die Gegebenheiten ein wenig.


Technisch wenig anspruchsvoll, mittellang, schnell und viel zum Treten.

Jeder der mich kennt weiss, dass dies nicht gerade meiner Wunschstecke entspricht.

Samstag:


Nach einigen Trainingseinheiten am Freitag und Samstag morgen wäre am Nachmittag schon Quali und SM Lauf auf dem Plan gestanden. Jedoch schlug das Wetter um und die Organisation entschied sich, alles auf den Sonntag zu verschieben.

Sonntag:


Zwei zusätzliche Stunden Training am morgen mussten reichen um sich an die nasse Strecke zu gewöhnen.


Ich war der erste überhaupt auf der Strecke, denn ich wollte unbedingt 3 Läufe machen, vor dem Rennen.Das Training verlief für mich sehr erfreulich und die erschwerten Bedingungen sah ich eher als Vorteil für mich.

Im letzten Trainingslauf entschied sich die Organisation den technischen Abschnitt aus Sicherheitsgründen zu schliessen. In anderen Worten, man schloss den besten Teil der Strecke, unter anderem den einzig wirklich guten, wo sich die Spreu vom Weizen zumindest noch ein wenig hätte trennen können.

SM Rennlauf:


Ich hatte meinen Rennlauf komplett durchgeplant, die Linien waren klar. Klar war auch, dass auf dieser Strecke kaum Zeit für Erholung war und man überall zu 100% mit Druck fahren musste. 2/3 der Strecke meisterte ich nahezu perfekt. Danach kam ich in den neuen unteren Abschnitt, welcher Ersatz war zum Technischen.Ich fuhr einige Kurven innen, einige aussen, hatte nicht allzu viel Flow. Ist auch kein Wunder ohne Training auf diesem Abschnitt.


Im Ziel angekommen hatte ich die Zwischenbestzeit.

Schlussendlich konnte ich den 4. Platz feiern, mit nur 0.2 Sekunden auf den 3.



IXS CUP Lauf


Am Nachmittag folgte noch der Lauf zum IXS Cup, wo auch diverse ausländische Athleten mitmischten. Eigentlich wollte ich es langsam angehen ohne grosse Ambitionen. Die Sonne trocknete die Strecke ab und ich wollte meine Zeit vom morgen nochmals unterbieten.


Mein Bike arbeitete so gut wie noch nie, die neuste Version der Akira Tuning Boxxer liess sich auch auf trockene Bedingungen perfekt anpassen. Meine Aufgabe bestand grösstenteils darin das Bike im richtigen Winkel in die Kurve zu halten; um den Grip brauchte ich mich nicht zu sorgen.

Wieder hatte ich einen soliden Lauf, welcher mir den 5. Platz beim IXS Cup sicherte.

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Rennbericht Superenduro Pro Sauze d'Oulx

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Schon zu Beginn der Saison hatte ich mich für dieses Rennen angemeldet, da die Startplätze dieses Jahr besonders begehrt sind. Vergangenes Wochenende war es dann soweit.
Im italienischen Sauze d'Oulx startete ich zu meinem ersten Superenduro Pro Rennen.
Pro heisst es desshalb, weil man aus eigener Kraft pro Tag mind 1500m Höhendifferenz bewältigen muss und das Rennen aus unglaublichen 9 Racestages bestand.  

Renntag.

Ich startete wieder mit einer enorm hohen Nummer (223), da ich noch keine Punkte in dieser Rennserie hatte.

Die Strecken konnten am Vortag kurz abgefahren werden, wobei aus Kräftegründen es keinen Sinn machte alle zu fahren, deshalb kannte ich die Hälfte davon nicht.
Ich verliess mich auf mein bisschen Erfahrung des letzten Enduro Rennens, an welchem ich anscheinend einiges Richtig gemacht hatte.

Ich fühlte mich wieder enorm wohl auf meinem GT Force LE. Meine Strategie war klar in den technischen Abschnitten Zeit gut zu machen, wenig zu bremsen und rund zu fahren.
Die Stages waren viel härter und länger als erwartet. Kein Wunder, denn die Superenduro Serie ist nebst der Enduro World Series die weltweit Angesehenste.

Der erste Tag bestand aus 7  Stages, welche mir mehrheitlich trotz der enormen Anstrengung viel Spass machten. Aber die hohe Startnummer machte mir zu schaffen, durchschnittlich musste ich pro Stage sieben Fahrer überholen, der Rekord lag bei Elf. Die meisten verhielten sich fair aber Zeiteinbussen waren unvermeidbar zudem kosteten die Überholmanöver Kraft und waren ein Risiko.

Am Abend gab es dann die Ersten Resultate und ich befand mich auf dem unglaublichen 9. Platz.
Zudem belegte ich in einer Stage den 3. Platz

Sonntag.

Es wurde die letzte Stage vom Vortag nochmals gefahren.
Danach gab es wieder Zwischenresultate nach welchen dann in die letzte Stage gestartet wurde. Ich befand mich in der ersten Gruppe mit all den Enduro-Profis.
Der Witz: Der Start erfolgte am Fusse des Berges, ca 800 Höhenmeter Aufstieg standen bevor, auf dem Berg gab es dann eine neue Startaufstellung, nach Reihenfolge Ankunft des Aufstiegs als Massenstart!
Ich verlor in den 40 Minuten Aufstieg nur 2 Plätze, war aber fix und fertig.

Massenstart:
Nach ca 3 Tritten wurde ich von meiner Konkurrenz voll eingeklemmt und die Bikes verkeilten sich ineinander. Nachdem ich mich wieder freigekämpft hatte ging die Aufholjagd wieder los.
Nur dieses Mal lies sich niemand mehr freiwillig überholen und der Fahrstil war aggressiv.
Wieder überholte ich mindestens 10 Leute. Nachdem ich ein schnellen Fahrer vor mir hatte, entschied ich mich kein Risiko mehr zu nehmen und hinter ihm ins Ziel zu fahren.

Dies war eine gute Entscheidung.
Ich konnte das Rennen auf dem 9. Platz von 175 Startenden und als bester Schweizer beenden.
Durch einen 3. und einen 5. Platz bei den Stages sorgte ich für einiges Aufsehen am Rennwochenende.

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Rennbericht Sram Specialized Enduro Kirchberg

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Nach meinem ersten Enduro Rennen im Neuseeländischen Rotorua, dachte ich schon mehrmals das ich gerne wieder ein solches Rennen fahren würde.
Es dauerte einige Zeit aus diversen Gründen aber letztes Wochenende klappte Alles und ich nahm an jenem in Kirchberg ( Österreich ) teil.

Freitag.

War der Erste und einzige Trainingstag. Zu meinem Erstaunen regnete es fast den ganzen Tag.
Ich staunte auch gleich weiter, als ich die enorm technischen, stark ausgefahrenen Trails der verschiedenen Stages anschaute.
Ich hatte nicht mit solch harten Trails gerechnet und bin es mir mit diesem Bike auch nicht gewohnt diese zu fahren, da es bei mir zu Hause nur Wanderwege hat.
Aber ich bin ja schliesslich Downhiller und hatte mich nach eins, zwei Abfahrten umgewöhnt.

Am Abend fand die erste gewertete Stage statt. Der sogenannte Prolog.
Der Streckenverlauf wurde erst kurz vor dem Start bekanntgegeben.
Ich versuchte so genau und fehlerfrei zu fahren wie möglich, denn der Boden war aufgeweicht verwurzelt und rutschig.
Ich hatte einen sehr guten Lauf, musste schon ein vor mir Gestarteter überholen.
Mit dem Lauf belegte ich den 5. Platz.

Samstag.

Durch die gute Platzierung vom Vortag hatte ich einige Aufmerksamkeit auf mich gezogen.
Die Konkurrenz fragte sich wer dieser Neuling ist, welcher noch nie vorher an einem Enduro Rennen war.

Für mich war die Erfahrung sehr amüsant, konzentrierte mich aber aufs Rennen.
Leider konnte ich nicht mit den schnellen Fahrern starten, da ich noch in keiner Gesamtwertung vertreten bin.
Ich musste am Ende des Feldes starten. Dies hatte zur Folge das ich in der ersten Stage 3 und in der zweiten Stage 5 Leute überholen musste.Die Strecke leidete auch enorm durch all die Fahrer.

Alle fünf Stages konnte ich ohne grosse Schwierigkeiten meistern.
Vom Gefühl her war ich überall zügig unterwegs, hatte aber noch Mühe mit der Einteilung und den längeren Tretpassagen.

Schlussendlich belegte ich den 6. Platz von 136 Startenden.
Dieses Resultat ist ein wahrer Erfolg, besonders wenn man betrachtet, welchen Stellenwert der Enduro Sport zur Zeit hat.

Rennbericht IXS Downhillcup Morgins

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Am vergangenen Wochenende bestritt ich wieder einmal ein IXS Cup.
Glücklicherweise war endlich wieder ein mal schön und es regnete nur sehr wenig und somit konnten wir das Rennen im Trockenen fahren.

Die Strecke war sehr gut präpariert. Da der Schnee erst kürzlich geschmolzen ist, war der Boden sehr weich und es bildeten sich schnell Löcher und Rillen. Anfänglich hatte ich damit etwas Mühe, da ich schon seit längerem nicht mehr auf dem Downhillbike war. Kaum hatte ich mich etwas daran gewöhnt, merkte ich wieder, wie sehr ich diese Bedingungen mag.

Quali:

Ich versuchte Kräftesparend zu fahren und viel Schwung mitzunehmen.
Ich hatte einen sehr schlechten Start und fuhr den ersten Streckendrittel sehr schwerfällig. Nach einem verwurzelten Waldstück ab der Mitte der Strecke fand ich meinen Rythmus wieder.
Ich belegte einen Rang zwischen 20 und 30.

Rennen:

Auch am Sonntag hielt das Wetter, diese Tatsache motivierte mich sehr und ich fühlte mich nach dem Training bereit fürs Rennen.
Diesmal gelang mir auch der Einstieg gut und ich konnte in den ersten Kurven mit Druck fahren. Im Waldstück erwischte ich meine Linie gut und kam zur Tretpassage. Dort merkte ich schon, das noch einiges mehr drin liegen würde.
Ich versuchte mich nochmals gut zu erholen und danach voll konzentriert den letzten Abschnitt in Angriff zu nehmen.
Auch diesen konnte ich ohne Probleme durchziehen und es gelang mir somit die Zwischenbestzeit.
Jedoch waren noch viele schnelle Leute unterwegs. Jedoch hatte ich eine ziemlich gute Zeit hingelegt und konnte mich gegen einige grosse Namen durchsetzen .

Letztendlich belegte ich den 10. Platz von 150 Startenden bei der Elite Kategorie.

Für mich ist das Resultat nicht besonders gut, aber der Lauf der dahintersteckte ist sehr bedeutend und wertvoll.
Ich bin sauber gefahren, konnte mich steigern und der Lauf war konstant und sicher. Diese und weitere Erkenntnisse bilden für mich eine gute Basis um noch schneller zu fahren.

Rennbericht Giant 2W Gravity Enduro NZ

Am vergangenen Wochenende bestritt ich zum ersten Mal überhaupt ein Enduro Rennen, welches im neuseeländischen Rotorua stattfand.

Rotorua ist bekannt für seine sehr gut erschlossenen Mountainbikewege. Diese Trails, welche in meinen Augen zu den besten im Lande zählen, waren auch der Grund weshalb ich mich für ein solches Rennen angemeldet habe.

Das Rennen fand am Sonntag statt und beinhaltete 4 Special- Stages welche innerhalb von 5 Stunden absolviert werden mussten.

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An solchen Enduro Rennen kennt man die Strecken nicht, man bekommt nur eine Karte und eine kurze Beschreibung dazu.

Ich entschied mich zum Anfang eine relativ downhilllastige Strecke zu fahren, da ich mich dieses Format gewöhnt war.

Anfangs ärgerte ich mich schon über kleine Fahrfehler. Mir wurde aber schnell bewusst, das dies bei solchen Strecken, welche man nicht kennt, unvermeidbar ist. Nach ca 5 Minuten Fahrzeit hatte ich langsam aber sicher das Gefühl, dass ich bald im Ziel sein müsste.
Aber wie gesagt, es ist kein Downhillrennen. In diesem Fall bedeutete das noch ca 3 Minuten auf flachen verwurzelten Singeltrail bis ins ziel zu treten.
Ziemlich erschöpft kam ich im Ziel an, hatte die downhilllastigste Stage absolviert und es warteten noch 3 weitere.

Als nächste entschied ich mich für die längste auf der Karte. 20 Minuten Fahrzeit wurde angegeben. Ich musste etwas an meiner Taktik ändern, sonst verliere ich zuviel Zeit in den unteren Abschnitten.
Ich versuchte Schwung mitzunehmen wie im Downhill und in den den Tretpassagen wie ein Crosscountry Fahrer mit Druck im Sitzen zu treten.
Dies gelang mir sehr gut in Passagen welche klar definiert waren, aber es gab auch sehr viele in welchen ich nicht richtig wusste, soll ich Sprinten, Teleskop-Sattelstütze ausfahren oder nicht.

Noch zwei weitere Stages.
Eine davon war überhaupt nicht mein Ding und ich hatte nicht allzuviel Spass. Passagen davon gingen über frisch gerodeten Wald mit undefinierbaren Wellen, welche man nicht überspringen konnte. Zudem leichtes Gefälle aber zu wenig das man nicht mehr treten musste.

Letzte Stage, war wieder ein sehr cooler Singeltrack am Anfang, sogar mit Sprüngen. Letztes Drittel wieder harte Tretpassagen, Zeit ca. 10 Minuten.

Sehr zu meiner Überraschung belegte ich den 10. Platz von 124 Startenden ( Men 23-39 )

Für mich war es ein erfolgreiches und aufregendes Rennen, was ich Zuhause sicherlich wieder einmal wiederholen werde.

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Rennbericht Nationals Levin NZ

Nach meinem etwas dummen Sturz am Rennen in Bluff war für mich Levin das nächste Rennen.
In der Zwischenzeit reiste ich durch Neuseeland und verbrachte enorm viel Zeit auf meinem Enduro Bike in der wunderschönen Natur. Leider hatte ich ich fast keine Gelegenheit mein Downhillbike zu fahren. Hinzuzufügen ist, das ich so viel Spass hatte mit meinem anderen Bike das ich es auch nicht für schlimm empfand.

Die Strecke in Levin war eine anspruchsvolle Downhillstrecke bespickt mit enorm schnellen Passagen, technischen Abschnitten, Tretpassagen und wirklich grossen Sprüngen. Ein Trainingstag muss an den Neuseeländischen Rennen reichen um all das zu üben und möglichst schnell zu fahren. So hatte ich am Ende des Trainingstages Acht Läufe gemacht.

Renntag:
Eine Stunde Training vor dem Qualilauf, das heisst ein Trainingslauf bei so vielen Teilnehmern.

Quali:
Ich konnte mein Tempo vom Training fahren, erwischte die meisten Passagen gut, aber fühlte mich ziemlich schwach auf dem Bike.

Rennen:
Wieder startete ich gut ins Rennen, teilweise hatte die Strecke stark gelitten von all den Fahrern welche vor mir gefahren sind. Ich versuchte etwas mehr zu Pedalieren und vorwärts zu pushen. Dies gelang mir auch, aber ich bemerkte bald wenn ich sicher ins Ziel kommen will, muss ich mich vor den grossen Sprüngen besser regenerieren.
Ich fuhr im Rennen die genau gleiche Zeit wie in der Quali nämlich 3 min 12 sek.
Das bedeutete den 21. Platz.

Zurückblickend kann ich sagen, das Rennen hat sehr viel Spass gemacht, ich war in meinen Rennläufen eigentlich konstant aber einfach zu langsam.
Ich hatte keine Taktik für die Strecke damit ich schnell sein konnte z.b wusste ich im voraus nicht wo pedaliere ich wo erhole ich wo kann ich noch Zeit gutmachen.

Sehr viele Punkte wo ich mich noch verbessern kann, troztdem bin ich nach jedem Rennen glücklich an welchem ich wenigstens das momentane Niveau fahren kann und flüssig ins Ziel komme.

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