Rennbericht IXS Swiss Downhillcup Morgins

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Endlich startete auch für mich die Downhillsaison 2014.
Das Wetter stand definitiv auf unserer Seite und wir konnten die Saison würdig eröffnen.

Bei der Anmeldung hatte ich schon die erste positive Überraschung, als ich die Startnummer 2 für das Rennen erhielt. Die Nummern werden nach UCI Punktestand vergeben.

Am Freitag war wie gehabt freies Training. Ich fühlte mich gut auf meinem neuen Santacruz V10.
Meine Strategie war mir die Strecke einzuprägen aber noch nicht allzu viel Kraft zu verbrauchen.

Samstag:

Das Ziel des Trainings war bis zur Quali am Abend den Rennspeed aufzubauen. Ich konnte Passagenweise ziemlich schnell fahren. Es war eigentlich ein erfolgreicher Trainingstag. Jedoch bemerkte ich schon bald, dass ich nirgends übermässig schnell bin und auch keine speziellen Linien habe, welche mich von der Konkurrenz abheben könnten.

So war auch mein Qualilauf. Ich fuhr zügig auf der Hauptlinie. Bremste im oberen Streckenabschnitt merklich zu viel. Dies bedeutete für mich den 12. Platz in der Quali.

Sonntag:

Ich setzte mir wieder ein Ziel für den Tag. Am Sonntag bedeutete dies endlich den Speed zu steigern. Ausserdem wollte ich in meinem Lauf 4.30 min. oder schneller fahren. Dies war die Siegerzeit vom Qualilauf.

Ich konnte das Tempo im Training wieder nicht erheblich steigern. Ich versuchte noch kleine Änderungen am Bike vorzunehmen; Lenkerhöhe etc.

Rennlauf:

Ich startete relativ gelassen ins Rennen. Klar gab ich alles aber vor allem wollte ich mein persönliches Ziel mit 4.30 min. erreichen.
Anfangs Strecke hatte ich wieder mühe mit den neuen Löchern in den Anliegern welche mich die Kurven nicht so rund fahren liessen wie ich wollte.
Ein weiterer Fehler schlich sich im Waldstück ein wo man auf ein kleinen Boden springen musste, damit man eine geradere Linie fahren konnte.

Alles in allem war es sicherlich ein sauberer Lauf ohne grosse Zwischenfälle welcher ziemlich genau mein Niveau auf der Strecke wiederspiegelte. Mein Ziel verfehlte ich knapp mit 4. 31 min. was den 11. Platz von 145 Startenden bedeutete.
Auf das Podest trennten mich nur unglaubliche 1.5 Sekunden, die Zeiten lagen so nah beieinander.
Dafür dass ich mich nie speziell schnell fühlte auf der Strecke ist das Resultat in Ordnung. Die Erfahrung zeigt, geduldig bleiben und auf der Leistung aufbauen.

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